74 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Seien Sie herzlich eingeladen zur Veranstaltung, am Dienstag den 6. August 2019 um 18 Uhr im Volkspark Friedrichshain an der Weltfriedensglocke am Großen Teich.

Am 6. und am 9. August 1945 haben zwei US-Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki fast sofort 200.000 Menschenleben ausgelöscht. Noch 74 Jahre später leiden und sterben
Menschen an den Spätfolgen der Explosionen. Die Folgen des Einsatzes von Atomwaffen sind eine Katastrophe für die Menschheit, die sich nie wiederholen darf.

Zwar hat die absolute Zahl an Atomsprengköpfen ab genommen, doch dem steht die technische Erneuerung der Bestände entgegen. Diese „Modernisierung“ droht angeblich begrenzbare Atomkriege zu ermöglichen. Das Ende des Atomabkommens mit dem Iran, die Kündigung des INF-Vertrages und die offene Verlängerung des New-START Vertrages belegen den schlechten Zustand atomarer Rüstungskontrolle.

Die fünf offiziellen Atomwaffenmächte halten die Abrüstungsverpflichtung des Atomwaffensperrvertrags nicht ein. Der Vertrag hat auch nicht verhindert, dass sich Staaten Atomwaffen beschafft haben oder weitere sie anstreben. Deswegen ist der Atomwaffenverbotsvertrag entstanden, den gegenwärtig 70 Staaten unterzeichnet und 23 ratifiziert haben. Wir verlangen erneut, dass sich Deutschland diesem Vertrag anschließt.

Gedenken wir auch im 74. Jahr nach den Atombombenabwürfen gemeinsam der Opfer von Hiroshima und Nagasaki und mahnen vor den Gefahren eines Atomkrieges.
Kommen Sie am 6. August zur Friedensglocke im Friedrichshain.

Link zum Veranstaltungs-Flyer

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