Jede Einsatzstelle ist unterschiedlich. Einige sind familiär organisiert, andere gehören größeren Verbänden an. Manche nehmen mehrere Freiwillige auf, andere nur eine/n. Mal schläft der Freiwillige in einer extra bereit gestellten Wohnung, mal wohnt er in der Einrichtung. Auch die Einsatzstellen in den jeweiligen Einsatzbereichen (Senioren-, Behinderten-, Kinderbetreuung, Jugendherbergen, Landwirtschaft) unterscheiden sich in den Aufgaben, die die Freiwilligen wahrnehmen (können). Es können sich immer wieder auch plötzlich vereinzelt Abweichungen ergeben, wenn z.B. eine Einsatzstelle für ein Jahr aus organisatorischen Gründen keine/n Freiwillige/n aufnehmen kann.

Die folgende Übersicht enthält sowohl aktuelle Einsatzstellen als auch Einsatzstellen, welche nicht mehr am Programm teilnehmen. Ein stets aktuelle Übersicht finden Sie bei unserem Kooperationspartner ijgd Berlin e.V..

FSJ in Japan - Einsatzstellen
FSJ in Japan – Einsatzstellen

Arbeiten mit Behinderten:

WING the Way Into the New Generation: Die gemeinnützige Organisation WING betreibt drei Tagesstätten im Stadtgebiet von Osaka. Diese Organisation konzentriert sich insbesondere auf die Arbeit mit schwerstmehrfach behinderten Menschen. Gerade für diese Menschen gibt es neben der Betreuung in der Familie oder im Krankenhaus noch kaum Alternativen in der japanischen Gesellschaft. Das Ziel der Arbeit ist, den Nutzern der Tagesstätten ein Leben zu ermöglichen, das über eine bloße pflegerische Grundversorgung hinausgeht.
Sprache: Grundkenntnisse bis mittleres Japanisch erforderlich.

Aino Sato Activity Centre und/oder Support Centre in Sapporo: Tagesarbeitsstätte für geistig Behinderte. Die Hauptaktivität ist die landwirtschaftliche Arbeit. Der/die Freiwillige sollte keine Scheu davor besitzen, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten, oder diese auch in alltäglichen Aufgaben, wie dem Essen und dem Waschen, zu unterstützen. Im Dezember wird der/die Freiwillige auf dem Weihnachtsmarkt in Sapporo mithelfen. Während seines/ihres Dienstes kann der/die Freiwillige sowohl im Support-, als auch im Activity Center eingesetzt werden. Der direkte Chef und einige Mitarbeiter/innen der Einrichtung sprechen englisch. Der/die Freiwillige lebt mit den Klient/innen der Einrichtung in einer Art Wohngemeinschaft zusammen.
Sprache: gute Kenntnisse erforderlich.

Kusanomi: Werkstatt für Menschen mit Behinderungen: die Einrichtung Kusanomi befindet sich in der Umgebung der Stadt Hatsukaichi-City, ein eigenständiger Vorort Hiroshimas. Der/die Freiwillige unterstützt die Mitarbeiter/innen in der der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in der täglichen Arbeit, z.B. Kuchen und Kekse backen, Holzarbeiten, Weben, Gemüseanbau.
Da in der Einrichtungen die Mitglieder kein Englisch sprechen und auch die Mitarbeiter/innen sehr wenig, wäre es gut, wenn der/die Freiwillige mittlere Sprachkenntnisse in Japanisch mitbringt. Er/Sie lebt alleine in einem Zimmer in der Nähe der Einsatzstelle und muss sich alleine versorgen können.
Sprache: mittleres Japanisch erforderlich.

Mugi No Ko Kai in Sapporo: Betreuung für psychosomatisch kranke Kinder in der Tagesstätte Sapporo „Mugi No Ko“ und für geistig behinderte Erwachsene in der Tagesbetreuungsstätte „JumpLets“. Erfahrung auf dem Gebiet der Kinderbetreuung ist nicht notwendig, nötig ist allerdings großes Engagement und Eigenverantwortung. Für einige könnte die Free School eine Herausforderung darstellen. Es kann mitunter vorkommen, dass die hier betreuten Kinder kratzen, beißen, treten oder auch spucken. Bewerber/innen sollten eine starke eigene Persönlichkeit haben. Der/die Freiwillige wohnt – zumindest am Anfang – in „short stay“, die Privatsphäre ist begrenzt.
Sprache: mittleres Japanisch erforderlich.

Kyô Dô Gaku Sha in Tokyo: Diese Einrichtung betreut Behinderte und verfügt über drei Häuser. Eine grundlegende Eigenschaft der Arbeit bei Kyô Dô Gaku Sha ist das Leben mit den Behinderten. Dies beschränkt sich nicht nur darauf, auf sie aufzupassen und ihnen zu helfen. Es geht darüber hinaus um ein in etwa WG-artiges Zusammenleben von Behinderten und Nicht-Behinderten. So ist zum Beispiel das gemeinsame Baden (natürlich in japanischem Stil) obligatorisch. Es gibt  keine festgelegten Arbeitszeiten, da außerhalb der regulären Arbeitsstunden noch die Betreuungszeit für die Behinderten, ggf. auch in der Nacht, hinzukommt.

Arbeiten mit Senioren:

Amarenaisse Garden in Amagasaki bei Osaka: Der Träger Akane betreibt mehrere Einrichtungen für Senior*innen in den Städten Amagasaki und Himeji. Die Hauptaufgaben bestehen in Reinigungsarbeiten, Vorbereitung und Anreichen von Mahlzeiten, Unterstützung bei der Freizeitgestaltung für die Nutzerinnen und Nutzer sowie Assistenz bei der Pflege.

Dejima Kunikusa in Hiroshima: Mitarbeit in einem Altenheim (Lang- und Kurzzeitpflege). Die Hauptaufgabe besteht in der Unterstützung bei der Freizeitgestaltung für die Bewohner/innen des Pflegeheims und für die Benutzer/innen des dem Wohnheim angeschlossenen Tagesbetreuungszentrums. Berichte von Freiwilligen aus Dejima Kunikusa finden Sie hier.

Furuedai Hall in Osaka: Senioreneinrichtung: Die Freiwilligen werden im Dayservice eingesetzt, um mit Senior_innen in Kontakt zu kommen, indem sie Mahlzeiten decken, anrichten und aufräumen, nach dem Besuch des Bades helfen, morgens und mittags Tee anreichen und sie bei Freizeitaktivitäten wie Gymnastik, Singen oder Kunsthandwerk unterstützen.

Ginnokai / Soma Midori in Himeji: Der Träger Akane betreibt mehrere Einrichtungen für Senior_innen in den Städten Amagasaki und Himeji. Die Hauptaufgaben bestehen in Reinigungsarbeiten, Vorbereitung und Anreichen von Mahlzeiten, Unterstützung bei der Freizeitgestaltung für die Nutzerinnen und Nutzer sowie Assistenz bei der Pflege.

Yuyu in Hiroshima: Die Freiwilligen unterstützen die Senior_innen m täglichen Leben (Gespräche, Spiele, Malen, Basteln Ankleiden, Tee anreichen) und gehen den Mitarbeitenden beim Anrichten und Austeilen der Mahlzeiten, beim Abwasch und beim Aufräumen zur Hand.

Amagasaki Roujin Fukushikai in Ikuno: Schwerpunkt ist die Betreuung von alten Menschen in der Altentagesstätte und im Altenpflegeheim und im ambulanten Pflegedienst für geistig und körperlich eingeschränkte Menschen über 75 Jahre. Eines der Altenheime, in denen der Dienst geleistet wird, befindet sich in einer landschaftlichen Gegend abseits der nächsten Stadt. Die Verpflegung und Unterkunft wird von den Einsatzstellen übernommen. Die Freiwilligen wohnen allein oder zu zweit in einer kleinen Dienstwohnung.
Sprache: wenigstens einer der Freiwilligen muss gute Kenntnisse vorweisen.

Happiness Adachi Seniorenheim in Tokio: Die Seniorenwohlfahrtseinrichtungen liegen in der städtischen Siedlung (Kami numata-Danchi) in der Nähe von Tokio. Im Zentrum der Einrichtung ist das Seniorenheim Happiness Adachi. Der Träger der Senioreneinrichtung ist die Körperschaft der sozialen Dienste „Family“. Das Seniorenheim hat insgesamt 150 Plätze (alle Zimmer sind Einzelzimmer), 20 Shortstay-Plätze, sowie einen Day Service mit 47 Personen pro Tag. Es werden im Projekt Hilfeleistungen wie z.B. Pflege angeboten. Die Freiwilligen unterstützen das Team bei der Pflege und Betreuung der Klienten.
Sprache: mittlere Kenntnisse reichen aus.

Sei-Rei-En in Hatsukaichi bei Hiroshima: Mitarbeit in einem Seniorenheim. Motivation, ältere Menschen auch pflegerisch zu betreuen und Geduld und Einfühlungsvermögen sind nötig. Der/die Freiwillige wohnt alleine in einem kleinen Appartement und muss seinen/ihren Alltag also selber organisieren, selber kochen etc.
Sprache: mittlere Kenntnisse reichen aus.

Shinseikai in Takasaki im Gunma-ken: Seniorenbetreuung in verschiedensten Bereichen mit dem Ziel eines trotz gesundheitlicher Einschränkungen würdevollen Lebens. Der Einsatzbereich der sehr großen Einrichtung wechselt jeden Monat, weshalb eine zügige Anpassung an die neuen Tätigkeiten nötig ist. Der/die Freiwillige sollte in der Lage sein, Berührungsängste abzubauen, Ausdauer und Geduld bei der Kommunikation mit Senioren mitbringen, sowie sich an die religiösen Strukturen anpassen können. Engagement am Arbeitsplatz ist gefragt, d.h. z.B. selbstständig nach Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen. Für die Fortbewegung ist ein Führerschein empfehlenswert. Der/die Freiwillige ist in einer Angestelltenwohnung, von der aus alle Arbeitsplätze bequem und schnell erreichbar sind, untergebracht. Die Mahlzeiten nimmt der/die Freiwillige morgens und abends im Hauptspeisesaal zusammen mit den Senioren und mittags gegen 12.30 Uhr am Arbeitsplatz zu sich. An freien Tagen isst der/die Freiwillige dreimal im Hauptspeisesaal, immer mit der Option zur anderweitigen Verpflegung. Sprache: mittlere Kenntnisse nötig. Berichte von Freiwilligen aus Shinseikai finden Sie hier.

Tamiya Byoin Seniorenheim in Nagaoka: Mitarbeit in einem Seniorenheim, dazu gehören pflegerische Arbeiten und Reinigungstätigkeiten. Der Freiwillige wohnt in einer Mitarbeiterwohnung und muss anpassungsfähig sein und sich selbstständig verpflegen können. Sprache: gute Kenntnisse erforderlich.

Suisen No Ie in Ojiya bei Nagaoka: Mitarbeit in einem Seniorenheim, dazu gehören pflegerische Arbeiten und Reinigungstätigkeiten. Der Freiwillige wohnt in einer Familie, Familienanschluss ist gewünscht! Er muss anpassungsfähig und darf nicht zu kommunikativ sein. Sprache: gute Kenntnisse nötig.

Umi No Hoshi in Kobe: Die Tätigkeiten der Zivildienstleistenden werden hauptsächlich in der täglichen Betreuungsarbeit liegen. Als Beispiel sollen hier Hilfe beim Baden, beim Essen und auch beim Stuhlgang genannt werden. Abgesehen davon werden sie auch beim Transport-Service für die täglichen und Kurzeitbesucher ein-gesetzt werden.

Arbeiten mit Kindern:

International Gospel League/IGL in HiroshimaArbeit in Kindergärten und -Tagesstätten der IGL, Begleitung des allgemeinen Tagesablaufs, Assistenz der Erzieher/innen. Da die IGL mehrere Einrichtungen betreut, werden die Freiwilligen für die Hälfte der Zeit jeweils in einem Kindergarten und einer Tagesstätte eingesetzt. Berichte von Freiwilligen aus IGL finden Sie hier.

Kucchan Yochien in Kucchan, Hokkaido: Kindertagesstätte auf dem Land. Der/die Freiwillige lebt im Gebäude der KiTa und begleitet gemeinsam mit den Festangestellten die Kinder bei Spiel, Sport, Basteln, Kommunizieren und der Gartenarbeit.

Puchi Tomato in Hiroshima: Kindertagesstätte für Kinder mit teilweise geistiger Behinderung. Der/die Freiwillige begleitet gemeinsam mit den Festangestellten die Kinder beim Spielen, Basteln, Lernen und Kommunizieren.

Tadoshi Hoikuen in Tadoshi, Hokkaido: Kindertagesstätte auf dem Land. Der/die Freiwillige lebt im Gebäude der KiTa und begleitet gemeinsam mit den Festangestellten die Kinder beim Spiel, Sport, Basteln, Kommunizieren und der Gartenarbeit.

Deutsche Schule Kobe: Der/Die Freiwillige kann im schulischen Bereich oder im Bereich des Kindergartens eingesetzt werden. Seit 2002 gibt es an der Deutschen Schule auch den Europäischen Bereich, in welchem der Unterricht auf Englisch stattfindet und nach einem internationalen Stundenplan unterrichtet wird. Aufgrund der Erweiterung des Schulprofils, besuchen nun viele Kinder internationaler Herkunft diese Schule. Die Schule besteht aus den Klassen 1 bis 6. Neben dem Schulbereich betreibt die Deutsche Schule in dem gleichen Gebäude einen Deutschen und einen Europäischen Kindergarten.
Sprache: wenig bis Grundkenntnisse.

Kaori Kindergarten in Kai-shi im Yamanashi-Ken: Der/Die Freiwillige arbeitet im normalen Kindergartenbetrieb mit.
Sprache: wenig Kenntnisse erforderlich.

Senryuji Kinderhort in Kominato bei Aomori: Mitarbeit in einem Kinderhort, dazu gehört die Vorbereitung und Durchführung von Sprachunterricht (englisch und deutsch) und anderen Aktivitäten: kochen, outdoor, ab Frühling auch Feldarbeit im Ökobereich. Der/Die Freiwillige sollte mit Kindern umgehen können und dazu im Stande sein, Wissen weitergeben zu können. Er/Sie wohnt alleine auf dem Grundstück und kocht alleine in dem Unterrichtsraum, er/sie sollte in der Lage sein, Ordnung zu halten und selbstständig zu arbeiten, der/die Freiwillige arbeitet sehr viel alleine! Es ist eine sehr ländliche Umgebung, die Bevölkerung ist noch nicht an Ausländer gewöhnt!
Sprache: mindestens gute Kenntnisse nötig.

Hakuyouso in Sapporo: Das Kinderpflegeheim besteht sei 1959 und betreut Kinder, die aus verschiedenen Gründen vorübergehend von ihren Eltern getrennt leben Pflege nötig haben. Kinder im Alter von 1 bis 18 Jahren (maximal 20 Jahren) leben hier gemeinsam. Kinder im Grund- und Mittelschulalter besuchen vom Pflegeheim aus die lokalen öffentlichen Schulen und ebenso die Gymnasiasten. In der Einrichtung arbeiten neben dem Leiter der Einrichtung Pfleger(innen), Kinderpädagogen, Ernährungsberater, Küchen- und Büropersonal. Es werden maximal 100 Kinder betreut. Die Aufgabe der Einrichtung ist es, grundsätzlich die Kinder in allen Lebensbereichen zu unterstützen. Dazu gehören alle Aufgaben, die gewöhnlich von den Familien geleistet werden. Weil die Kinder, die im Kinderheim leben, von ihren Eltern getrennt sind oder getrennt wurden, bedarf deren Betreuung unbedingt eine fachliche Betreuung, die über die normale Familienbasis hinausgeht. Es gibt Kinder mit schwieriger Vergangenheit oder Kinder, die wegen ihrer familiären Situation Lernstörungen haben und Kinder in der Pubertät. Allen Kindern soll geholfen werden, ihr Leben zu meistern, zu wachsen und zu reifen und selbständig zu werden. In Zusammenarbeit mit den Schulen und anderen Einrichtungen soll erreicht werden, die Kinder so schnell wie möglich wieder in ihre Familien zurückkehren zu können.

Arbeiten im Youth-Hostel-Bereich:

Kyoto Utano Youth Hostel in Kyoto: Der/Die Freiwillige arbeitet im Hostelbetrieb in der Betreuung der Jugendlichen mit. Der/Die Freiwillige sollte flexibel sein und auf Anfrage in der Jugendherberge aushelfen. Die Arbeit beinhaltet viel Reinigungstätigkeit und monotone Tätigkeiten.
Sprache: mittlere Kenntnisse, da auch Arbeit im Büro anfällt, Englischkenntnisse sind notwendig.

Osaka Hagoromo Youth Hostel in Osaka-Hagoromo: Der/Die Freiwillige arbeitet im Hostelbetrieb mit und bei der Betreuung der Jugendlichen im Activity Centre im Schichtdienst (kein Nachdienst). Der/Die Freiwillige kann einen kleinen Personalraum für sich alleine benutzen. Die Küche ist nur im Betrieb, wenn Gäste da sind, d.h. nur an diesen Tagen bekommt man die Verpflegung aus der Küche. An Tagen ohne Gäste muss der/die Freiwillige selber einkaufen gehen und kochen. Einige Mitarbeiter/innen sprechen englisch, die Chefin spricht fast nur japanisch und es gibt fast nur japanische Gäste.
Sprache: mittlere Kenntnisse, da auch Arbeit im Büro anfällt, Englischkenntnisse sind notwendig. Berichte von Freiwilligen aus Hagoromo finden Sie hier.

Shin-Osaka Youth Hostel in Osaka: Mitarbeit im Hostelbetrieb. Es ist ein großes Hostel, in dem viel los ist. Es gibt jeden Tag Frühstück und unregelmäßig Mittag- und Abendessen. Wenn Mittag- und Abendessen ausfallen, erhält der/die Freiwillige Verpflegungsgeld. Der/die Freiwillige schläft in einem Raum für Mitarbeiter. Diesen hat er/se für sich, es können aber andere Mitarbeiter/innen dort übernachten, wenn sonst kein Zimmer frei ist.
Sprache: mittlere Kenntnisse, da auch Arbeit im Büro anfällt, Englischkenntnisse sind notwendig.

Arbeiten im Museumsbereich:

Oka Masaharu Peace Museum in Nagasaki: Tätigkeiten sind der Empfang und die Führung durch das Museum und die Mitarbeit bei der Umsetzung und Reparatur der Ausstellung. Teilnahme an den Tätigkeiten für den Frieden, die das Museum veranstaltet. Der/Die Freiwillige muss viel Eigeninitiative und eigene Ideen mitbringen. Als zentrale Motivation muss ein Interesse an Geschichte und vor allem japanischer Geschichte vorhanden sein. Darüber hinaus sollte man kommunikativ sein und auch kein Problem mit öffentlichen Auftritten haben. Der/Die Freiwillige wohnt alleine in einem kleinen Apartment, er/sie muss seinen Alltag also selber organisieren, selber kochen etc. Sprache: Grundlegende Japanischkenntnisse sind sehr praktisch; diese reichen aus. Englischkenntnisse sind notwendig. Website: www.okakinen.jp/

Arbeiten im ökologischen Bereich:

Hakkenzan no chiiki wo kangaeru kai in Sapporo: Mitwirkung bei Planung, Durchführung und Evaluierung von umweltpädagogischen Veranstaltungen, Pflanzen und Ernten von Erdbeeren, Kirschen, Mais u.a., sowie das Pflegen der Anlage (Wege, Wiese, etc), und Mithilfe bei der Versorgung der Tiere ( derzeit 1 Schaf, 2 Ziegen, 3 Hasen, 5 Gänse, 1Hund). Der/Die Freiwillige wohnt entweder in einer deutsch-japanischen Gastfamilie oder in einer Blockhütte in der Nähe des Projektes. Er/Sie bekommt von seiner/ihrer Einsatzstelle ein Fahrrad gestellt, mit dem er/sie die Duschgelegenheiten/Onsen erreichen kann, da sich in der Blockhütte nur ein Waschbecken befindet. Im Dezember wird der/die Freiwillige auf dem Weihnachtsmarkt in Sapporo mithelfen. Der/die Freiwillige sollte Interesse an der Natur haben und körperliche Arbeit nicht scheuen, da dies ein großer Bestandteil der Arbeit ist. Im Winter arbeitet und wohnt der/die Freiwillige im Aino Sato Support/Activity Center (siehe oben).
Sprache: Grundkenntnisse erforderlich. Website: www.hakkenzan.jp und www.hakkenzan.jp/ecocatering/

Muchacha-en in bei Hoijo in der weiteren Umgebung von Matsuyama: Der/Die Freiwillige arbeitet auf den Ökofeldern, das ganze Jahr eines Anbaus hindurch, draußen bei Wind und Wetter. Er/Sie muss sehr die Natur lieben und bereit sein, viel und schwer zu arbeiten (sehr viel schwerer als in Deutschland normalerweise üblich!). Es wird sechs Tage/Woche gearbeitet, jeweils etwa 8 Stunden. Die freien Tage sammelt der/die Freiwillige an und kann sie zusätzlich zum Urlaub am Ende nehmen. Sehr ländlich, Unterkunft in Einzelzimmer in einem Gemeinschaftshaus, Bereitschaft zum Gemeinschaftsleben ist erforderlich, es wird gemeinsam gekocht (nur japanisch).
Sprache: Gute Kenntnisse nötig.

sonstige Einsatzstellen:

Nippon Christian Academy in Kyoto: Die Schwerpunkte der kontinuierlichen Tagungsarbeit liegen in den Bereichen Schule und Bildung (Tagungen für Lehrer, Universitätsprofessoren, Kindergärtnerinnen), Sozialarbeit (Tagungen für Sozial-arbeiter), Entwicklung und Frieden (Tagungen mit Lehrern zur Entwicklung von Konzepten und Lehrmaterial für Friedens- und Entwicklungserziehung in Schulen), Kirche (Fortbildungstagungen für Pfarrer), Gewerkschaften (mehrwöchige Fortbildungskurse für Gewerkschaften), Kreativitätstagungen und Austauschprogramme für Jugendliche aus ostasiatischen Ländern.

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