Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in Japan

Durch die Vermittlung des DJFs können seit 2001 japanbegeisterte junge deutsche Freiwillige einen Freiwilligendienst in Japan ableisten. Während das Programm zu Beginn Wehrdienstverweigerern als „Anderer Dienst im Ausland“ offen stand, können seit der Umstellung des Programms im Zuge der Kooperation mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) 2007 auch junge Frauen daran teilnehmen.

Das Auswahlverfahren verläuft über das DJF in Kooperation mit ijgd für einige der unten genannten japanischen Einrichtungen. Nach erfolgreichem Bewerbungsverfahren (Auswahl der/des Bewerbers/in zu einem Bewerbertag) findet ein Auswahlwochenende voraussichtlich im Februar statt. Jede/r Bewerber/in wird für einen Bewerbungstag nach Berlin eingeladen. Halten Sie sich diesen Termin bitte frei. Die Teilnahme an einem Bewerbungstag und an einem Bewerbungsgespräch sind Voraussetzungen für die Entsendung im Programm Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in Japan. Beachten Sie bitte, dass wir leider keine Reisekosten erstatten können. Die Teilnehmer/innen an dem Bewerbungstag erhalten ausführliche Informationen über die angebotenen Einsatzstellen und die allgemeinen Bedingungen des IJFDs. Weitere Informationen zum Internationalen Jugendfreiwilligendiens.

Weitere Infos zum IJFD in Japan finden Sie bei den ijgd.

Eine Übersicht der „Einsatzstellen in Japan“ finden Sie hier

Bitte senden Sie sämtliche Post zum Thema „Internationaler Jugendfreiwilligendienst in Japan“ an:
ijgd Berlin
IJFD Japan
Glogauer Strasse 21
10999 Berlin

Wichtig:

Unvollständige Bewerbungen sortieren wir sofort aus! Wenn Sie dagegen Unterlagen (z.B. ein Zeugnis) noch nicht vorliegen haben, dann teilen Sie uns das bitte auf Ihrer Bewerbung mit und reichen die Unterlagen unaufgefordert nach.
Bewerbungsschluss ist der 02.03.2015. Für den Zyklus 2015-2016 finden die Bewerbungsgespräche im April in Berlin statt.

Eine vollständige Bewerbung enthät:

 

  • Ein Motivationsschreiben (max. 2 Seiten)
  • Einen tabellarischen Lebenslauf
  • Den ausgefüllten Bewerbungsbogen (Download)

 

BITTE BEACHTEN: Die Entscheidung über den Einsatz in einer bestimmten Einsatzstelle treffen allein ijgd und DJF. Sie können Ihre Wünsche jedoch gerne angegeben und wir versuchen diese zu berücksichtigen.
Stand 06.01.2015

Sind Japanischkenntnisse nötig?

Ja, denn die z.B. in Senioreneinrichtungen Betreuten sprechen so gut wie nie eine andere Sprache, auch Englisch hilft dann nicht mehr weiter. Sie müssen kein Sprachgenie sein, wir geben auch den Kandidaten eine Chance, die noch nicht ganz flüssig sprechen können. Sie müssen aber mindestens einfachen Gesprächen folgen und sich an ihnen beteiligen können. Wir prüfen Ihre Kenntnisse bei Ihrem Vorstellungsgespräch. Sofern Sie nicht durch die Altersgrenze, Ihre geplante Ausbildung oder Ihr Studium gebunden sind, könnten Sie sich ja auch im darauffolgenden Jahr bewerben.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

ijgd und das DJF treffen aus allen eingehenden Bewerbungen eine Vorauswahl mit den aussichtsreichsten Kandidaten. Diese werden dann zu den Bewerbertagen nach Berlin eingeladen. Jeder Kandidat muss sich dabei auf einen einzigen Bewerbungstag von etwa 10.00 bis etwa 17.00 Uhr einstellen. Die Einteilung für die Bewerbertage nehmen wir vor, falls aus persönlichen Gründen ein Termin nicht passen sollte, können wir bei rechtzeitiger Mitteilung einen anderen vorschlagen. Auf den Bewerbertagen erhalten alle Bewerber nochmals wichtige Informationen über den Freiwilligendienst in Japan und erhalten Gelegenheit, mit ehemaligen Teilnehmern/innen zu sprechen, bevor die Einzelgespräche stattfinden. Diese teilen sich auf in das eigentliche Bewerbungsgespräch sowie die Sprachprüfung. Parallel dazu können sich die Bewerber untereinander und mit den Ehemaligen austauschen. Nach Ihrem Vorstellungsgespräch erhalten Sie einige Tage Bedenkzeit, in der Sie sich noch einmal überlegen können, ob Sie Ihre Bewerbung aufrechterhalten wollen. Sollten Sie sich bis zum verkündeten Termin nicht verbindlich geäußert haben, gehen wir von einer Absage Ihrerseits aus. Aus allen übrigen Bewerbern treffen die ijgd und DJF eine Auswahl und nehmen die Zuteilung auf eine bestimmte Stelle in Japan vor, worauf sich der Bewerber bei der Einsatzstelle persönlich mit einem Motivationsschreiben etc. vorstellen soll. Bei einer Zusage seitens der Einsatzstelle erhält der Bewerber dann einen Vertrag. Der Dienst beginnt in der Regel am 1. September.

Wie läuft dann mein Freiwilligendienst in Japan ab?

Als Vorbereitung auf den Freiwilligendienst absolvieren die Freiwilligen nach Zusage und vor dem 1. Seminar eine selbstorganisierte nachweisbare praktische Vorbereitung von mindestens zwei Wochen in ihrem Einsatzbereich. Ab dem ersten September beginnt der Dienst in der Nähe von Berlin mit einem (verpflichtenden) zehntägigen Vorbereitungsseminar. Hier erhalten die Freiwilligen nicht nur viele Informationen zum Internationalen Jugendfreiwilligendienst, sondern bereiten sich auch generell auf den Umgang mit einer fremden Kultur vor. Die Seminare werden von unserem Partner ijgd gewährleistet. Die Reisekosten in die Einsatzstelle in Japan und das Visum organisieren und finanzieren die Bewerber selbst. Ab dem 15.09. beginnt der Dienst. Die Einführung in den Dienst in Japan ist von Einsatzstelle zu Einsatzstelle unterschiedlich. Nach etwa der Hälfte des abgeleisteten Dienstes findet in Japan ein zehntägiges Zwischenseminar statt (auch dieses ist verpflichtend!), auf dem u. a. eine erste Auswertung stattfindet und eventuelle Probleme angesprochen werden können. Unabhängig davon werden jedoch auf dem Vorbereitungsseminar Ansprechpartner in Deutschland und Japan genannt (darunter viele Ehemalige), die jederzeit während des Dienstes als Ansprechpartner dienen. Ebenso sind jederzeit die ijgd und das DJF für die Freiwilligen verfügbar. Der Urlaub ist zweigeteilt: Einmal in der Mitte des Dienstes und dann noch einmal vor der Abreise. Der Dienst wird mit dem verpflichtenden Auswertungsseminar bei Berlin abgeschlossen.

Japan – ein Traumland?

So manche Bewerbung lässt erkennen, dass der entsprechende Bewerber zu rosige Vorstellungen von Japan hat beziehungsweise sich Illusionen über seinen Freiwilligendienst macht. Der „Widerspruch von Tradition und Moderne“ hört sich interessant an, aber jeder Bewerber sollte sich darüber im Klaren sein, dass er dort keinen Bildungsurlaub macht, sondern einen Dienst ableistet. Dies ist für die meisten Bewerber die erste reguläre Vollzeitarbeit, das heißt, viel Zeit zum kennen lernen der erhofften interessanten Seiten Japans oder gar zum Herumreisen bleibt nicht. Vielmehr erhält jeder Teilnehmer einen guten Einblick in den mitunter sehr harten japanischen Arbeitsalltag. In vielen Fällen ist dieser Arbeitsalltag härter, als bei uns in den letzten dreißig Jahren gewohnt! Jeder Bewerber muss sich auch darüber im Klaren sein, dass er in der Regel nicht als der gefeierte Held empfangen werden wird, sondern eben als einer, der seinen Dienst leistet (zu leisten hat!). Die kulturellen Unterschiede schließlich lassen trotz der sprichwörtlichen Höflichkeit der Japaner den Europäer unbeabsichtigt in so manches Fettnäpfchen treten. Eine ausgiebige Beschäftigung mit diesen kulturellen Unterschieden vor der Bewerbung ist auch für das Bewerbungsgespräch von nützen.

Gibt es rechtliche Grenzen?

Ja, zum einen gibt es Altersgrenzen. Für einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst gilt die Altersgrenze 26 Jahre, das heißt, der oder die Bewerber/in darf erst nach dem Dienstantritt am ersten September des Jahres, in dem er seinen Dienst antritt, das 26. Lebensjahr vollenden.
Zum anderen müssen die Einreisebestimmungen Japans beachtet werden. Für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst in Japan wird im Regelfall das sogenannte „Working-Holiday-Visum“ in Anspruch genommen. Dieses wird nur einmal im Leben eines Antragstellers ausgestellt! Für das Visum ist der Bewerber selbst zuständig. Im eigenen Interesse sollte dies vor der Bewerbung bzw. spätestens vor dem Dienstantritt geklärt werden, um nicht den Freiwilligendienst gezwungenermaßen abbrechen zu müssen. Dies wäre dann ein selbstverschuldeter Abbruch.

„Einige ehemalige und aktuelle Einsatzstellen in Japan

In dieser Zusammenstellung sind einige Einsatzstellen enthalten, die in diesem oder in den letzten Jahren Freiwillige aufgenommen hatten. Manche Einsatzstellen nehmen mehrere Freiwillige auf, andere nur eine/n. Es können sich immer wieder vereinzelt Abweichungen ergeben, wenn z.B. eine Einsatzstelle für ein Jahr aus organisatorischen Gründen keine/n Freiwillige/n aufnehmen kann. Weiterhin werden auf Grund der Ereignisse in 2011 in Japan nicht alle Einsatzstellen besetzt. Eine Übersicht der aktuellen Stellen ist hier zu finden

Arbeiten mit Behinderten:

Aino Sato Activity Centre und/oder Support Centre in Sapporo: Tagesarbeitsstätte für geistig Behinderte. Die Hauptaktivität ist die landwirtschaftliche Arbeit. Der/die Freiwillige sollte keine Scheu davor besitzen, mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten, oder diese auch in alltäglichen Aufgaben, wie dem Essen und dem Waschen, zu unterstützen. Im Dezember wird der/die Freiwillige auf dem Weihnachtsmarkt in Sapporo mithelfen. Während seines/ihres Dienstes kann der/die Freiwillige sowohl im Support-, als auch im Activity Center eingesetzt werden. Der direkte Chef und einige Mitarbeiter/innen der Einrichtung sprechen englisch. Der/die Freiwillige lebt mit den Klient/innen der Einrichtung in einer Art Wohngemeinschaft zusammen.
Sprache: gute Kenntnisse erforderlich.

Kusanomi: Werkstatt für Menschen mit Behinderungen: die Einrichtung Kusanomi befindet sich in der Umgebung der Stadt Hatsukaichi-City, ein eigenständiger Vorort Hiroshimas. Der/die Freiwillige unterstützt die Mitarbeiter/innen in der der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in der täglichen Arbeit, z.B. Kuchen und Kekse backen, Holzarbeiten, Weben, Gemüseanbau.
Da in der Einrichtungen die Mitglieder kein Englisch sprechen und auch die Mitarbeiter/innen sehr wenig, wäre es gut, wenn der/die Freiwillige mittlere Sprachkenntnisse in Japanisch mitbringt. Er/Sie lebt alleine in einem Zimmer in der Nähe der Einsatzstelle und muss sich alleine versorgen können.
Sprache: mittleres Japanisch erforderlich.

Mugi No Ko Kai in Sapporo: Betreuung für psychosomatisch kranke Kinder in der Tagesstätte Sapporo „Mugi No Ko“ und für geistig behinderte Erwachsene in der Tagesbetreuungsstätte „JumpLets“. Erfahrung auf dem Gebiet der Kinderbetreuung ist nicht notwendig, nötig ist allerdings großes Engagement und Eigenverantwortung. Für einige könnte die Free School eine Herausforderung darstellen. Es kann mitunter vorkommen, dass die hier betreuten Kinder kratzen, beißen, treten oder auch spucken. Bewerber/innen sollten eine starke eigene Persönlichkeit haben. Der/die Freiwillige wohnt – zumindest am Anfang – in „short stay“, die Privatsphäre ist begrenzt.
Sprache: mittleres Japanisch erforderlich.

WING – Non-Profit Organisation – the Way Into the New Generation: Die gemeinnützige Organisation WING betreibt drei Tagesstätten im Stadtgebiet von Osaka. Diese Organisation konzentriert sich insbesondere auf die Arbeit mit schwerstmehrfach behinderten Menschen. Gerade für diese Menschen gibt es neben der Betreuung in der Familie oder im Krankenhaus noch kaum Alternativen in der japanischen Gesellschaft. Das Ziel der Arbeit ist, den Nutzern der Tagesstätten ein Leben zu ermöglichen, das über eine bloße pflegerische Grundversorgung hinausgeht.
Sprache: Grundkenntnisse bis mittleres Japanisch erforderlich.

Arbeiten mit Senioren:

Amagasaki Roujin Fukushikai in Ikuno: Schwerpunkt ist die Betreuung von alten Menschen in der Altentagesstätte und im Altenpflegeheim und im ambulanten Pflegedienst für geistig und körperlich eingeschränkte Menschen über 75 Jahre. Eines der Altenheime, in denen der Dienst geleistet wird, befindet sich in einer landschaftlichen Gegend abseits der nächsten Stadt. Die Verpflegung und Unterkunft wird von den Einsatzstellen übernommen. Die Freiwilligen wohnen allein oder zu zweit in einer kleinen Dienstwohnung.
Sprache: wenigstens einer der Freiwilligen muss gute Kenntnisse vorweisen.

Happiness Adachi Seniorenheim in Tokio: Die Seniorenwohlfahrtseinrichtungen liegen in der städtischen Siedlung (Kami numata-Danchi) in der Nähe von Tokio. Im Zentrum der Einrichtung ist das Seniorenheim Happiness Adachi. Der Träger der Senioreneinrichtung ist die Körperschaft der sozialen Dienste „Family“. Das Seniorenheim hat insgesamt 150 Plätze (alle Zimmer sind Einzelzimmer), 20 Shortstay-Plätze, sowie einen Day Service mit 47 Personen pro Tag. Es werden im Projekt Hilfeleistungen wie z.B. Pflege angeboten. Die Freiwilligen unterstützen das Team bei der Pflege und Betreuung der Klienten.
Sprache: mittlere Kenntnisse reichen aus.

Sei-Rei-En in Hatsukaichi bei Hiroshima: Mitarbeit in einem Seniorenheim. Motivation, ältere Menschen auch pflegerisch zu betreuen und Geduld und Einfühlungsvermögen sind nötig. Der/die Freiwillige wohnt alleine in einem kleinen Appartement und muss seinen/ihren Alltag also selber organisieren, selber kochen etc.
Sprache: mittlere Kenntnisse reichen aus.

Shinseikai in Takasaki im Gunma-ken: Seniorenbetreuung in verschiedensten Bereichen mit dem Ziel eines trotz gesundheitlicher Einschränkungen würdevollen Lebens. Der Einsatzbereich der sehr großen Einrichtung wechselt jeden Monat, weshalb eine zügige Anpassung an die neuen Tätigkeiten nötig ist. Der/die Freiwillige sollte in der Lage sein, Berührungsängste abzubauen, Ausdauer und Geduld bei der Kommunikation mit Senioren mitbringen, sowie sich an die religiösen Strukturen anpassen können. Engagement am Arbeitsplatz ist gefragt, d.h. z.B. selbstständig nach Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen. Für die Fortbewegung ist ein Führerschein empfehlenswert. Der/die Freiwillige ist in einer Angestelltenwohnung, von der aus alle Arbeitsplätze bequem und schnell erreichbar sind, untergebracht. Die Mahlzeiten nimmt der/die Freiwillige morgens und abends im Hauptspeisesaal zusammen mit den Senioren und mittags gegen 12.30 Uhr am Arbeitsplatz zu sich. An freien Tagen isst der/die Freiwillige dreimal im Hauptspeisesaal, immer mit der Option zur anderweitigen Verpflegung. Sprache: mittlere Kenntnisse nötig.
Tamiya Byoin Seniorenheim in Nagaoka: Mitarbeit in einem Seniorenheim, dazu gehören pflegerische Arbeiten und Reinigungstätigkeiten. Der Freiwillige wohnt in einer Mitarbeiterwohnung und muss anpassungsfähig sein und sich selbstständig verpflegen können. Sprache: gute Kenntnisse erforderlich.

Suisen No Ie in Ojiya bei Nagaoka: Mitarbeit in einem Seniorenheim, dazu gehören pflegerische Arbeiten und Reinigungstätigkeiten. Der Freiwillige wohnt in einer Familie, Familienanschluss ist gewünscht! Er muss anpassungsfähig und darf nicht zu kommunikativ sein. Sprache: gute Kenntnisse nötig.

Arbeiten mit Kindern:

Deutsche Schule Kobe: Der/Die Freiwillige kann im schulischen Bereich oder im Bereich des Kindergartens eingesetzt werden. Seit 2002 gibt es an der Deutschen Schule auch den Europäischen Bereich, in welchem der Unterricht auf Englisch stattfindet und nach einem internationalen Stundenplan unterrichtet wird. Aufgrund der Erweiterung des Schulprofils, besuchen nun viele Kinder internationaler Herkunft diese Schule. Die Schule besteht aus den Klassen 1 bis 6. Neben dem Schulbereich betreibt die Deutsche Schule in dem gleichen Gebäude einen Deutschen und einen Europäischen Kindergarten.
Sprache: wenig bis Grundkenntnisse.

International Gospel League (IGL): Arbeit in Kindergärten der IGL, Begleitung des allgemeinen Tagesablaufs. Da die IGL mehrere Kindergärten betreut, werden die Freiwilligen in mehreren Kindergärten eingesetzt, d.h. die Freiwilligen sollten flexibel und anpassungsfähig sein.
Sprache: Grundkenntnisse bis mittleres Japanisch erforderlich.

Kaori Kindergarten in Kai-shi im Yamanashi-Ken: Der/Die Freiwillige arbeitet im normalen Kindergartenbetrieb mit.
Sprache: wenig Kenntnisse erforderlich.

Senryuji Kinderhort in Kominato bei Aomori: Mitarbeit in einem Kinderhort, dazu gehört die Vorbereitung und Durchführung von Sprachunterricht (englisch und deutsch) und anderen Aktivitäten: kochen, outdoor, ab Frühling auch Feldarbeit im Ökobereich. Der/Die Freiwillige sollte mit Kindern umgehen können und dazu im Stande sein, Wissen weitergeben zu können. Er/Sie wohnt alleine auf dem Grundstück und kocht alleine in dem Unterrichtsraum, er/sie sollte in der Lage sein, Ordnung zu halten und selbstständig zu arbeiten, der/die Freiwillige arbeitet sehr viel alleine! Es ist eine sehr ländliche Umgebung, die Bevölkerung ist noch nicht an Ausländer gewöhnt!
Sprache: mindestens gute Kenntnisse nötig.

Arbeiten im Youth-Hostel-Bereich:

Kyoto Utano Youth Hostel in Kyoto: Der/Die Freiwillige arbeitet im Hostelbetrieb in der Betreuung der Jugendlichen mit. Der/Die Freiwillige sollte flexibel sein und auf Anfrage in der Jugendherberge aushelfen. Die Arbeit beinhaltet viel Reinigungstätigkeit und monotone Tätigkeiten.
Sprache: mittlere Kenntnisse, da auch Arbeit im Büro anfällt, Englischkenntnisse sind notwendig.

Osaka Hagoromo Youth Hostel in Osaka-Hagoromo: Der/Die Freiwillige arbeitet im Hostelbetrieb mit und bei der Betreuung der Jugendlichen im Activity Centre im Schichtdienst (kein Nachdienst). Der/Die Freiwillige kann einen kleinen Personalraum für sich alleine benutzen. Die Küche ist nur im Betrieb, wenn Gäste da sind, d.h. nur an diesen Tagen bekommt man die Verpflegung aus der Küche. An Tagen ohne Gäste muss der/die Freiwillige selber einkaufen gehen und kochen. Einige Mitarbeiter/innen sprechen englisch, die Chefin spricht fast nur japanisch und es gibt fast nur japanische Gäste.
Sprache: mittlere Kenntnisse, da auch Arbeit im Büro anfällt, Englischkenntnisse sind notwendig.

Shin-Osaka Youth Hostel in Osaka: Mitarbeit im Hostelbetrieb. Es ist ein großes Hostel, in dem viel los ist. Es gibt jeden Tag Frühstück und unregelmäßig Mittag- und Abendessen. Wenn Mittag- und Abendessen ausfallen, erhält der/die Freiwillige Verpflegungsgeld. Der/die Freiwillige schläft in einem Raum für Mitarbeiter. Diesen hat er/se für sich, es können aber andere Mitarbeiter/innen dort übernachten, wenn sonst kein Zimmer frei ist.
Sprache: mittlere Kenntnisse, da auch Arbeit im Büro anfällt, Englischkenntnisse sind notwendig.

Arbeiten im Museumsbereich:

Oka Masaharu Peace Museum in Nagasaki: Tätigkeiten sind der Empfang und die Führung durch das Museum und die Mitarbeit bei der Umsetzung und Reparatur der Ausstellung. Teilnahme an den Tätigkeiten für den Frieden, die das Museum veranstaltet. Der/Die Freiwillige muss viel Eigeninitiative und eigene Ideen mitbringen. Als zentrale Motivation muss ein Interesse an Geschichte und vor allem japanischer Geschichte vorhanden sein. Darüber hinaus sollte man kommunikativ sein und auch kein Problem mit öffentlichen Auftritten haben. Der/Die Freiwillige wohnt alleine in einem kleinen Apartment, er/sie muss seinen Alltag also selber organisieren, selber kochen etc. Sprache: Grundlegende Japanischkenntnisse sind sehr praktisch; diese reichen aus. Englischkenntnisse sind notwendig.

Arbeiten im ökologischen Bereich:

Hakkenzan in Sapporo: Mitwirkung bei Planung, Durchführung und Evaluierung von umweltpädagogischen Veranstaltungen, Pflanzen und Ernten von Erdbeeren, Kirschen, Mais u.a., sowie das Pflegen der Anlage (Wege, Wiese, etc), und Mithilfe bei der Versorgung der Tiere ( derzeit 1 Schaf, 2 Ziegen, 3 Hasen, 5 Gänse, 1Hund). Der/Die Freiwillige wohnt entweder in einer deutsch-japanischen Gastfamilie oder in einer Blockhütte in der Nähe des Projektes. Er/Sie bekommt von seiner/ihrer Einsatzstelle ein Fahrrad gestellt, mit dem er/sie die Duschgelegenheiten/Onsen erreichen kann, da sich in der Blockhütte nur ein Waschbecken befindet. Im Dezember wird der/die Freiwillige auf dem Weihnachtsmarkt in Sapporo mithelfen. Der/die Freiwillige sollte Interesse an der Natur haben und körperliche Arbeit nicht scheuen, da dies ein großer Bestandteil der Arbeit ist. Im Winter arbeitet und wohnt der/die Freiwillige im Aino Sato Support/Activity Center (siehe oben).
Sprache: Grundkenntnisse erforderlich.

Muchacha-en in bei Hoijo in der weiteren Umgebung von Matsuyama: Der/Die Freiwillige arbeitet auf den Ökofeldern, das ganze Jahr eines Anbaus hindurch, draußen bei Wind und Wetter. Er/Sie muss sehr die Natur lieben und bereit sein, viel und schwer zu arbeiten (sehr viel schwerer als in Deutschland normalerweise üblich!). Es wird sechs Tage/Woche gearbeitet, jeweils etwa 8 Stunden. Die freien Tage sammelt der/die Freiwillige an und kann sie zusätzlich zum Urlaub am Ende nehmen. Sehr ländlich, Unterkunft in Einzelzimmer in einem Gemeinschaftshaus, Bereitschaft zum Gemeinschaftsleben ist erforderlich, es wird gemeinsam gekocht (nur japanisch).
Sprache: Gute Kenntnisse nötig.